
Im Rahmen der Initiative "jobs - Jobs ohne Barrieren" führen wir eine berufliche Integrationsmaßnahme
für Jugendliche mit Behinderungen durch.
Ziele der Initiative sind u.a.
- Stärkung der Ausbildungsbereitschaft der Arbeitgeber und Verbesserung der betrieblichen
Ausbildungsmöglichkeiten für behinderte und schwerbehinderte Jugendliche
- Verbesserung der Beschäftigung schwerbehinderter Menschen, insbesondere in kleinen und
mittleren Betrieben

Das Projekt wird gefördert vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales.

Vom 01.12.2008 - 31.12.2010 werden durch das Projekt "Berufliche Qualifizierung
behinderter Jugendlicher zum Helfer im Altenheim" junge Menschen mit wesentlichen
Lernbeeinträchtigungen ausgebildet.
Zahlreiche Altenheime in Ostfriesland haben sich bereiterklärt, die jungen Menschen
auszubilden. Während des Projektes wird der Beruf
HelferIn im Altenheim neu entwickelt.
Die Jugendlichen lernen während der Ausbildung die Bereiche
- Küche
- Hauswirtschaft/Wäscherei
- Begleitung der Bewohner und Bewohnerinnen
- Hausmeisterdienst
kennen. Sie übernehmen keine pflegerischen Aufgaben. Sie arbeiten in den Betrieben und nehmen einmal
wöchentlich am Berufsschulunterricht teil.
Voraussetzung für die Teilnahme ist der Besuch der Förderschule "Lernen" oder
"geistige Entwicklung" und die Anerkennung des Rehastatus durch die Agentur für Arbeit.
Der Berufsschultag wird in Zusammenarbeit mit der Berufsbildenden Schule I, Berufsfachschule für
Altenpflege Emden, gestaltet. Schulungsort ist die Kieselstr. 19, Emden.

Durch den Besuch der Berufsschule erfüllen die TeilnehmerInnen im Rahmen des Projektes ihre Schulpflicht!
Der Projektträger Gesellschaft zur Förderung nachhaltiger Lebensqualität e.V. koordiniert die Ausbildung
und begleitet die Jugendlichen während der Dauer der Ausbildung sozialpädagogisch. Er berät die Eltern,
unterstützt die Jugendlichen am Ausbildungsplatz und begleitet die Altenheime.

Ein Projektbeirat, der sich aus Mitgliedern der Unternehmen, deren Mitarbeitervertretungen, der
Industrie- und Handelskammer für Ostfriesland und Papenburg, den Vertretern der Stadt Emden (Jugendamt),
den Berufsbildenden Schulen I, Emden, der Gewerkschaft ver.di und den Förderschulen zusammensetzt,
unterstützt den Projektträger. Die Agentur für Arbeit steht dem Beirat beratend zur Verfügung.
Bei Interesse wenden sich bitte die Eltern, die Lehrkräfte der Förderschulen oder die Schülerinnen und
Schüler an die Gesellschaft zur Förderung nachhaltiger Lebensqualität e.V.